Patch Management & Security

Patch-Status und netzwerkweite Sicherheit nahtlos organisieren

Das sind die Kernaufgaben von Patch Management: durchstrukturierte Verteilung von Patches auf Rechnern innerhalb des Netzwerks, gezielte Überwachung der Verfügbarkeit von Patches, Installation der vorhandenen Patches so schnell wie möglich.
Lesen Sie hier, wie Sie mit Patch Management sicherheitsrelevante Systemaktualisierungen koordinieren und standardisieren. Und wie Sie gleichzeitig Ausfallzeiten, irreparable Systemschäden und Datendiebstahl verhindern und Ihre netzwerkweite Sicherheit erhöhen.

Kapitel

Was ist Patch Management?

Was ist Patch Management?

Zu Kapitel 1

Welche Patch-Arten gibt es?

Welche Patch-Arten gibt es?

Zu Kapitel 2

Was bringt Patch Management für die IT-Sicherheit?

Was bringt Patch Management für die IT-Sicherheit?

Zu Kapitel 3

Wie passt Client Management zur DSGVO?

Wie passt Client Management zur DSGVO?

Zu Kapitel 4

Wie lässt sich netzwerkweite Advanced Security erreichen?

Wie lässt sich netzwerkweite Advanced Security erreichen?

Zu Kapitel 5

Kapitel 1

Was ist Patch Management?

Das Patch Management kümmert sich um die Beschaffung, den Test und die Installation benötigter Updates für Applikationen, Treiber und Betriebssysteme von Computern. Beim Patchen – deutsch: flicken – handelt es sich um die im Software-Bereich übliche Art der bedarfsorientierten Korrektur einer bestehenden, bei Kunden in Betrieb befindlichen Software. Der Patch ist folglich ein „Software-Flicken“, der entwickelt wird, um ein Computerprogramm zu aktualisieren, zu optimieren oder Fehler zu beheben.

Zentrale Aufgabe beim Patch Management ist es, die Verteilung von Patches auf Rechnern innerhalb des Netzwerks sinnvoll zu planen, die Verfügbarkeit von Patches gezielt zu überwachen und vorhandene Patches schnellstmöglich zu installieren. Das beinhaltet vor allem die Koordination und Standardisierung von sicherheitsrelevanten Systemaktualisierungen. Die Geschwindigkeit und Effizienz, mit der neue Patches verteilt werden, will man auf diese Weise erhöhen. Gleichzeitig sollen Ausfallzeiten, irreparable Systemschäden und Datendiebstahl verhindert werden.

Patch Management heißt somit, das Software-Inventar im Unternehmen ständig aktuell zu halten, Patches auf ihre Kompatibilität mit anderen Software-Anwendungen hin zu testen und nach gelungenem Test im Netzwerk zu verteilen.

Kapitel 2

Welche Patch-Arten gibt es?

Prinzipiell werden drei unterschiedliche Patch-Typen unterschieden:

  • Bugfix: Fehlerbehebung im Programm-Quellcode
  • Hotfix: erfordert unmittelbare Fehlerbehebung im Anwendungsprogramm
  • Update: Systemaktusalisierung, die Funktionserweiterungen beinhaltet, manchmal aber Programmfehler verursacht

Kapitel 3

Was bringt Patch Management für die IT-Sicherheit?

Schlecht oder gar nicht installierte Software-Aktualisierungen stellen offene Flanken für aggressive Angreifer, Computer-Viren und andere Malware dar. Hacker nutzen die entstehenden Sicherheitslücken, um sich Zugang zu IT-Umgebungen zu verschaffen, Daten zu manipulieren oder auf vertrauliche Daten zuzugreifen. Betriebssysteme sind dabei ebenso im Fokus wie die Applikations-Software.

Automatisiertes Patch Management ist ein probates Mittel, die offenen Flanken für Angreifer und Schädlinge wirkungsvoll zu schließen: Es überprüft die Infrastruktur auf Schwachstellen und hält über die Verfügbarkeit von Updates auf dem Laufenden. Dabei werden die im Unternehmen eingesetzten Betriebssysteme und die genutzte Anwendungs-Software mit eigens errichteten Datenbanken abgeglichen. Vorliegende Patches und Updates werden gemeldet. Sie können dann automatisch oder individuell durch den Administrator in die Systemumgebung eingepflegt werden.

  • Den Anwender nicht zum Administrator machen

Häufig ist in den Unternehmen nicht genau bekannt, welche Patches für die Clients vorhanden sind, welche bereits aufgespielt wurden und welche noch fehlen. Der Patch-Status jedes einzelnen Rechners im Netzwerk liegt allzu oft schlichtweg im Dunkeln.

Dabei sollte die IT das Patch Management nicht dem Anwender überlassen. Denn das würde bedeuten, den Nutzern lokale Admin-Rechte zu geben – und die IT müsste darauf vertrauen, dass die User alle Updates selbstständig bemerken und auch immer zeitnah installieren.

Die negativen Auswirkungen einer derartigen Unübersichtlichkeit der Rechnerlandschaft im Unternehmen:

  • Kritische Sicherheitslücken
  • Kompatiblitätsprobleme zwischen Programmversionen
  • Fehlende Standardisierung
  • Höherer Abeitsaufwand für den Support

Die Begleiterscheinungen und Konsequenzen dieser Probleme:

  • Unverhältnismäßig hoher Zeitaufwand
  • Höhere Kosten
  • Mangelnde Informationen über den Status der unternehmensweiten IT
  • Professionelles Patch Management als Problemlösung

Eine professionelle Lösung zur Verwaltung von Patches ist in der Lage, ein automatisiertes Patch Management zu bewerkstelligen: Zu erledigende Aktualisierungen stehen gesammelt über Cloud Packages zur Verfügung und können zu einem vorgegebenen Zeitpunkt automatisch installiert werden. Die Steuerung des Rollouts erfolgt zentral. Das gewährleistet volle Kontrolle und die Möglichkeit zum jederzeitigen Eingriff, falls Probleme auftreten.

Die Vorteile eines solchen Patch Management-Konzepts im Überblick:

  • Frühzeitiges Verhindern von Sicherheitsrisiken infolge veralteter Software
  • Einheitlicher Versionsstand auf allen Rechnern
  • Weniger Kompatibilitätsprobleme dank standardisierter Software Releases
  • Reduzierter Support-Aufwand, niedrigere Ausfallzeiten
  • Patch Management entlastet Mitarbeiter und schafft Sicherheit

Auch die Mitarbeiter im Unternehmen profitieren von professionellem Patch Management: Einzelne Anwender brauchen sich nicht länger um anstehende Patches zu kümmern. Updates passieren automatisch im Hintergrund. Die Uhrzeit wird situationsorientiert vom IT-Team festgelegt: So können die Mitarbeiter ungestört arbeiten.

Patch Management avanciert auch zu einem besonders wichtigen Aspekt der unternehmensweiten IT-Sicherheit. Heutzutage nutzen Malware-Programmierer zumeist Schwachstellen in Betriebssystemen und Anwendungen zum Aufbringen ihrer bösartigen Programme auf die Anwendersysteme. Dieser Weg wird ihnen von den Herstellern durch Patches versperrt, die bekannt gewordene Sicherheitslücken schließen. Für die Client-Sicherheit ist also die zeitnahe Installation der Patches ein immens wichtiger Faktor.

  • Übersichtliches und proaktives Schwachstellenmanagement

Das Thema IT-Sicherheit ist wichtiger denn je. Ein starker Schutz der Unternehmens-IT umfasst nicht nur den detaillierten Überblick über alle potentiellen Schwachstellen der einzelnen Rechner, sondern auch konkrete Lösungsansätze, ein proaktives Konzept und zuverlässige Reports. Das alles ist Aufgabe von Patch-basiertem Schwachstellenmanagement, das folgende Features beinhalten sollte:

  • Präsentation der Sicherheitsstände aller Clients komfortabel und bequem auf einem zentralen Dashboard
  • übersichtliche Darstellung der gefährlichsten Schwachstellen und davon betroffenen Clients
  • Option, zusätzlich über Abfragen dynamische Container zu erstellen

Kapitel 4

Wie passt Client Management zur DSGVO?

Vor allem Unternehmen, die mit einer Client Management-Lösung die Bereiche IT Asset Management und Helpdesk abdecken, sind seit Inkrafttreten der EU-weiten Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) dringend angehalten, die gespeicherten personenbezogenen Daten nachvollziehbar und sicher zu behandeln. Klingt banal, ist aber wichtig: prinzipiell nicht mehr Personendaten speichern als nötig.

Kapitel 5

Wie lässt sich netzwerkweite Advanced Security erreichen?

Der IT-Verantwortliche muss gemeinsam mit Administratoren und Sicherheitsbeauftragten die Security des Systems im Rahmen des Client Managements sicherzustellen.
Professionelles Client Management zu betreiben bedeutet auch, eine zuverlässige Lösung für umfassende IT-Sicherheit im Unternehmen parat zu haben: am besten in Kombination von zertifizierter Security und leistungsfähiger Software. Das schafft volle Kontrolle über den Schutz vor Viren, Trojanern und anderer Malware.
Alle Arten von Clients, die E-Mail betreiben oder über einen Zugang ins Internet verfügen, müssen vor derartigen Cyber-Gefahren adäquat und professionell geschützt werden. Hierfür stehen dem Administrator zahlreiche Wege offen:

  • Absicherung und Härtung des Betriebssystems mit Bordmitteln, etwa Windows Gruppenrichtlinien
  • Einsatz von Firewalls; zentral oder auf dem Anwender-PC
  • Lokale Virenscanner, Appliances zum Schutz vor Malware für E-Mail/Internet und vieles mehr

Außerdem ist die physikalische Sicherheit zu betrachten: Das bedeutet hauptsächlich Diebstahlschutz. Dieser Faktor ist insbesondere bei mobilen Geräten von großer Bedeutung und sollte Sicherungsmaßnahmen wie beispielweise eine physikalische Zugangsbeschränkung (Laptop-Schloss) und eine Verschlüsselung der Daten auf dem Gerät beinhalten.

Kommt eine entsprechende CM-Lösung in die engere Wahl, muss die Möglichkeit des intensiven, kostenfreien Testens der Patch Management-Funktion und der integrierten IT-Sicherheitsfeatures bestehen – natürlich mit begleitendem Support des Anbieters. Nur in Realszenarien und unter Praxisbedingungen lässt sich die tatsächliche Eignung der Lösung feststellen.

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Management Summary

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